Ivan Eggenberger, Schweizer Meister 1992
Er war zu jener Zeit aktiv, als Pauli Accola und Consorten im Weltcup unterwegs waren. Und Ivan lehrte ihnen das Fürchten!
1992, da war er sogar so etwas wie "Ivan der Schreckliche": Eggenberger holte sich den Titel eines Schweizer Meisters im Riesen und den Vizemeistertitel in der Abfahrt. Auf sein Konto gehen auch diverse Fis-Siege, ein Europacuperfolg und einige Weltcupeinsätze.
Auch sein Partner, Simon Bär, kann auf einige schöne Erfolge zurück blicken: Er war bereits mehrfach Ostschweizer Landesmeister und mehrfacher Cupsieger.
Weiters fuhren Bär/Eggenberger zusammen zweimal den Europameistertitel im Team Carving-Cup ein. 2009 wurden sie auch in der Mannschaft Gesamtsieger im Teambewerb.
Obwohl bei ihrem Synchro Ski-Einsatz in Kappl bereits in der Quali das Aus kam, sieht man den beiden Haudegen ihr skifahrerisches Können natürlich an.
25.02.2011: Nachdem heute ein siebenjähriges Kind aus einer Gondel der Diasbahn gefallen ist, hat sich die Synchro Ski Association in Absprache mit dem Veranstalter dazu entschieden, das Rennen aus Gründen der Pietät nicht fortzusetzen.
Wir danken allen Beteiligten und im Besonderen den Akteuren für ihr Verständnis und ihre Hilfsbereitschaft.
Unsere Gedanken sind bei dem Kind und dessen Angehörigen.
26.02.2011: Erfreuliche Nachrichten aus der Klinik Innsbruck: Dem abgestürzten Buben geht es besser - er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.
Nachtrag 2012: Das Kind ist vollständig genesen!
Jugend forsch! Starkes Auftreten der "Nachwuchsteams" beim Synchro Ski Worldcup in Lermoos: Petersmann/Bachler (im Bild) aus der grünen Steiermark entscheiden das rein Österreichische Finale gegen Fiegl/Pult (Tirol). Im Schweizer Duell um Platz drei haben die Riesen-Brothers gegen die Youngsters aus Samnaun, Metz/Florineth, die Nase vorne. Für das Ramsauer Team stellt der Erfolg den bisherigen Höhepunkt in ihrer noch jungen Karriere dar, die Ötztaler Fiegl/Pult springen das erste Mal im Weltcup auf das Podest und Metz/Florineth feiern ebenfalls ihr bislang bestes Abschneiden. Die beiden ehemaligen FIS-Fahrer, gerade einmal 17 Jahre alt, hatten an selber Stelle erst vor einem Jahr ihr Debut gegeben.
Auf einem scheinbar einfachen Hang entwickelte sich ein schwieriges Rennen mit teilweise überraschendem Ausgang. Weil sich der Übergang auf einer der flachsten Stellen des Hanges befand, galt es einerseits, geschickt zu agieren und andererseits ein wenig Draufgängertum an den Tag zu legen. Dies scheint vor allem den jungen Teams gelegen zu haben.
Das Ergebnis:
1. Petersmann/Bachler (A)
2. Fiegl/Pult (A)
3. Riesen/Riesen (CH)
4. Metz/Florineth (CH)
Synchro-Sport vom Feinsten unter der Sonnenspitze.
Premierenerfolg im Weltcup für Walter/Jehle
Patrik Walter und Klaus Jehle, die Weltmeister von 2010, siegten am Musella in Samnaun. Der Premierenerfolg des Teams, das bisher noch kein Weltcuprennen für sich entscheiden hatte können, war hart umkämpft. Zweite wurden Steiner/Simonlehner, dritte Petersmann/Bachler.
Es war der Tag der knappen Entscheidungen! Einmal musste sogar ein Wiederholungslauf über den Aufstieg in die nächste Runde entscheiden. Vorher waren in der Geschichte des Synchro-Sportes noch nie zwei Team bis auf die Hundertstelpunkte exakt gleich gewertet worden. Aber diesmal war`s so weit und Petersmann/Bachler mussten gegen Steiner/ Simonlehner zwei Extraläufe absolvieren. Angesichts der schwierigen Bedingungen am Musella alles andere als ein Zuckerschlecken.
Einen starken Eindruck hinterließen einige junge Schweizer Teams. Angefangen von sensationell starken Hangl-Geschwistern - Jacqueline und Jan -, die Steiner/Simonlehner an den Rand einer Niederlage brachten, über die Newcomer Dani Brand/Sämi Balsinger (7.) bis hin zu den Lokal-Matadoren Nicolas Metz/Arno Florineth (11.), die erneut eine Talentprobe ablegten.
Endstand:
1. Walter/Jehle (A)
2. Steiner/Simonlehner (A)
3. Petersmann/Bachler (A)
4. Riesen/Riesen (CH)