Auf einer Rennpiste befinden sich parallel nebeneinander zwei idente Slalomparcours. Auf einem orangen und einem grünen Kurs treten zwei Zweierteams - jeweils in einer Hin- und Rückrunde - gegeneinander an, wobei das Duo mit der höheren Punktezahl die nächste Runde erreicht. Die Bewertung ergibt sich aus drei Vierteln Synchronität und einem Viertel Zeit.
Die zur Bewertung notwendigen Punkte werden von einer fünfköpfigen Jury vergeben, wobei die höchste und niedrigste Wertung eine Streichung erfährt. Kriterien
für die Bewerter sind das Fahr- und Schwungverhalten der Teams. Die Bewegungen der Akteure sollen - ebenso wie die Arm- und Körperhaltung, das Sprungverhalten usw. - möglichst
synchron erfolgen. Erschwerend kommt dazu, dass der Kurs von einer eingangs vertikalen Position (die Läufer fahren zuerst hintereinander) in eine horizontal parallele Position (die
Läufer fahren dann nebeneinander) wechselt. Obwohl die rund 20 Meter lange Wechselzone an und für sich von der Bewertung ausgenommen ist, ergibt sich insgesamt eine spektakuläre
Rennsituation, wobei die Punktevergabe auch für den Laien leicht nachvollziehbar ist.
Ziel der Organisatoren ist es, die Synchro Ski Events unter dem Motto: „The Fine Art Of Skiing“ zu positionieren. Für ambitionierte Demonstratoren, Ausbildner, Skilehrer und Rennfahrer wird so
eine interessante Wettkampfplattform geschaffen. Für Beobachter schafft diese Art von Wettkämpfen ein spannendes Event, bei dem Ästhetik, Dynamik und Schönheit des Skisports in idealer Weise
miteinander verbunden werden.
Für Zeitmessung und Auswertung sorgt ein speziell für diese Disziplin entwickeltes Computerprogramm der SSA.